Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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229 S⸗⸗

Einfamkeit! Ja nein! murmelte der Prinz verdrüßlich, denn er wünſchte des Doktors und Prie⸗ ſters los zu werden, konnte aber nicht die gewünſchte Ausnahme zu Gunſten des Barons machen.Ma⸗ chen Sie mit mir, was Sie wollen, fuhr er fort, beinahe kindiſch,geben Sie oder bleiben Sie.

Da es noch ſo früh iſt, ſo werden Sie vor Ihrer gewöhnlichen Stunde nicht ſchlafen können, bemerkte Klemens;erlauben Sie mir daher, Ihnen eine kleine Sammlung frommer Gedanken zu über⸗ reichen, die ich ſorgfältig ausgewählt und für Ihren perſönlichen Gebrauch herausgegeben habe, ſetzte er hinzu, indem er ihm ein zierlich in Pur⸗ purſammt gebundenes, mit vergoldeten Schlöſſern verſehenes Buch überreichte.Sie werden damit angenehm die Zeit hinbringen, bis Sie ſich geneigt fühlen, die Abendandacht zu verrichten, wobei ich

dann bereit ſeyn werde, Eurer Hoheit beizuſtehen, ſagte der Prieſter.

Vater, verſetzte Reichſtadt in jenem furcht⸗ ſamen, aber klagenden Tone, der ſo ausſchließlich körperlicher Schwäche eigenthümlich iſt,können Sie nicht das angelus domini für dieſe Nacht ausſetzen? Privatgebete werden meiner jetzigen

Geiſtesſtimmung angemeſſener ſeyn. Morgen, theurer Bater, fügte er hinzu mit dem verſöhnendſten