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Dreizehntes Kapitel.
Wie Oeſtreichs kronlos Kind dort ruht ſo bleich, Skamandros einſt, nach Troja's Falle, gleich! Edward Lytton Bulwer.
„Der Herzog von Reichſtadt ſchleppte noch immer ſein einförmiges Daſeyn in dem Palaſte von Schön⸗ brunn hin. Keine Veränderung hatte mit ſeiner Lage Statt gefunden. Während er von äußerlicher Pracht umgeben war, belauerte die gewohnte Wach⸗ ſamkeit alle ſeine Handlungen. Er ſetzte ſein ein— ſames Leben fort, ohne ſich der Geſellſchaſt von Altersgenoſſen zu freuen, ja ohne die armſelige Befriedigung zu haben, welche die Huldigung Un— tergebener zuweilen gewähren kann. Der Sohn eines Kaiſers, der Enkel eines andern, er war jetzt ein Gegenſtand des Mitleids für Alle, welche ihn ſahen oder an ihn dachten— für Alle vom Fürſten auf ſeinem Thron an, bis zum Bauer hin⸗ ter ſeinem Pfluge.
Kein Gefühl erregen wir mit größerem Widerſtre⸗
ben bei Andern, als das des Mitleids. Der menſchliche*£α*


