Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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ſie durch einen ſcheinbaren Vorwand in ihren Verfolgun⸗ gen unterſtützt wird; und mag ſie noch ſo handgreiflich ſeyn, niemals wird die Ungerechtigkeit anerkannt. Nie⸗ mand gibt zu, daß er von Leidenſchaft beherrſcht ſey; das menſchliche Herz iſt immer bereit, ſeine ſchändlichſten Antriebe in das Gewand des Nützlichen und Noth⸗ wendigen zu kleiden; und wenn Albert einmal ſich bloßſtellt, ſo fürchte ich die ſchlimmſten Folgen für uns, Ella. Florville iſt der Mann, eine gefähr⸗ liche Gewalt über die Gemüther Anderer zu er⸗ halten und zu behaupten; gerade ſeine Tugenden und die hohe Begeiſterung ſeines Charakters ma⸗ chen ſeine Geſellſchaft gefährlicher.

Aber, theurer Vater, Sie beurtheilen ihn unrichtig, rief Ella lebhaft,er iſt nicht, was Sie zu vermuthen ſcheinen. Er iſt nicht ein Verſchwo⸗ rener; ich glaube, ja ich weiß, er iſt ein Anhänger der Freiheit, ein Bewunderer Napo⸗ leons dem er große Verbindlichkeiten hat. Er verehrt das Andenken eines großen Mannes er beklagt den Sturz eines ungeheuren Reiches. Aber warum ſollte eine Sache des Gefühls, indi⸗ vidueller Anhänglichkeit an den Todten... Ihre Beſorgniſſe erregen?

Nicht die Anhänglichkeit, die er an den Todten ausſpricht, beunruhigt mich, ſondern die Beziehung,