habe ich in meinen zahlreichen franzöſiſchen Zei⸗ tungen ſorgfältig geforſcht, in der Hoffnung, ei⸗ nen Faden oder einen Zuſammenhang zu entde⸗ cken, wodurch ich ſeine wahre Stellung ausfindig machen könnte, aber umſonſt! Der Chevalier nannte einſt den Namen Napoleons mit einem gewiſſen Intereſſe und Gefühle, das meiner Aufmerkſamkeit nicht entging. Seitdem iſt er in meiner Gegen⸗ wart nie mehr auf dieſen Punkt zurückgekommen. Sein Name ſteht nicht in dem ephemeren Verzeich⸗ niſſe des Adels, welchen Napoleon aus dem Nichts erhob, noch wird er unter jenen würdigen Edeln genannt, die ihr Leben in freiwilliger Verbannung der Sache der Monarchie widmeten, oder durch Aufopferung deſſelben auf dem Schaffotte die Palme des Märtyrerthums errangen.“
„Ich glaube, er ſtammt von einem der treueſten Anhänger Bonaparte's,“ verſetzte Ella, augenſchein⸗ lich mit großer Bewegung.
„Seltſame Vermuthungen beſtürmen mich,“ unterbrach ſie ihr Vater.„Das Gefühl einer dro⸗ henden Gefahr, die ich nicht näher beſtimmen kann, erfüllt mich. Ich bin nicht abergläubiſch, ich bin nicht abhängig von Eindrücken, ich bin nicht grund⸗ loſen Befürchtungen unterworfen, oder ohne Urſache


