Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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riode des Lebens ſo bezeichnend iſt. Doch gibt es einen gewiſſen Grad von Klugheit, deſſen Noth⸗ wendigkeit ich gerne Deinem Geiſte einprägen möchte. Unbegrenztes Vertrauen muß man auf Niemand ſetzen.“

Ella antwortete nicht auf dieſe Bemerkungen, von denen ſie fühlte, daß ſie keinen Widerſpruch zulaſſen.

„Um aufrichtig gegen Dich zu ſeyn, theures Kind;“ fuhr der Baron wieder fort,„ich glaube, unſer Freund hegt viele überſpannte Begriffe über Politik, welche in dieſer kritiſchen Zeit leicht eine gefährliche Richtung annehmen könnten. Ich erkenne gerne an, daß ſolche enthuſiaſtiſche Vor⸗ ſtellungen bei einem Franzoſen natürlich ſind; aber ſie ſind völlig unverträglich mit den Geſetzen, Ge⸗ wohnheiten und dem nationalen Charakter Deutſch⸗ lands. Generationen müſſen weggerafft werden, ehe die Prinzipien moderner Neuerung in das Hei⸗ ligthum der öſterreichiſchen Beſitzungen eindringen können. Sie ſind den Vorurtheilen und Gefühlen des Volks zuwider, und ſtreiten durchaus mit dem Geiſt unſerer Regierung.“

„Aber, mein theurer Vater, weder die Ange⸗ legenheiten Frankreichs, noch die Anſichten Florville's, können das Glück dieſes Landes verletzen, und was