Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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dieſen ſchwärmeriſchen Ahnungen Deinen klaren

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Nacht bricht ſtark herein, wir müſſen unſere Schritte nach dem Schloſſe richten, das Abendeſſen wird aufgetragen ſeyn.

Dies waren die Worte eines hübſchen, jungen Cavaliers, während er mit augenſcheinlicher Sorg⸗ lichkeit eine wallende, reichgeſtickte Wildſchur um die zarte, leiſe bebende Geſtalt eines jungen Mädchens legte, das ſich nachdenklich an ſeinen Arm hieng. Schweigend ſchritten ſie einige Augen⸗ blicke dahin, als die Dame aufwärts blickend an⸗

hielt, und ohne ihren Begleiter anzuſehen, ſprach:

Halt Albert, laß mich jenen Silberſtern betrachten, einen Augenblick, mich dünkt er funkelte, als Du ſprachſt; bemerke den engen blaſſen Kreis, der um ihn zittert: vielleicht ſind es die Planeten, die

unſer Schickſal beherrſchen.

Liebenswürdige Schwärmerin, rief der Ge⸗ liebte,ich muß dieſe krankhafte Empfindſamkeit unterdrücken.

Ach! eine Wolke verdunkelt den glänzenden

Stern, an den ich unſere Zukunft knüpfte, rief Ella;wir werden nicht glücklich ſeyn, fuhr ſie, ſimnend fort,es flüſtert Etwas, wir ſeyen zum unglück beſtimmt.

Ella, Du biſt zu abergläubig; ich erkenne in