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„Drehe, mein Sohn und zwey Sächten, die mich lieben und tröſten werden.“
Sie gingen unruhig über die Zukunft aus⸗ einander.
Iſabelle kam zu Hauſe, ſie ſetzte ſich zu Olympiens Füßen, und ſah ihrer Schweſter ſo frohlaͤchelnd ins Auge, ſo frohlaͤchelnd, daß Olym⸗ pie neue Hoffnungen ſchöpfte, und ſagte:„O Iſabelle, wenn ich auch keinen meiner Wünſche erreichte, bin ich dann nicht dennoch gluͤcklicher, als tauſend Andere, ſo geliebt zu ſeyn!“ S „Du wirſt auch alle deine Wünſche erreichen, Olympie. Ich hoffe, ich hoffe! Hoffe du auch!“ Der große Tag der Entſcheidung kam.
Der Oberſt hatte Boiſens und den Grafen Sonders bebethen, den Baron und die Baroninn, und Iſabellen. Olympie ließ ſich auf Iſa⸗ bellens Rath bey dem Oberſten mit Unpäßlich⸗ keit entſchuldigen, ſie ſchoh es auf Boiſen, wie auch ihre Ältern.
Der Oberſt hatte auch den jungen Grafen Son⸗ ders, den Bruder der Praͤſidentinn, bitten laſſen. Er lebte in der Stille auf dem Lande, trotz ſeiner Kräͤnklichkeit, in behaglicher Ruhe. Er ſah ſeine Schweſter ſelten. Er ließ zuſagen; der Oberſt hatte ſeine Gegenwart ſehr angelegentlich gefordert. Die Gäſte waren zuſammen, da öffnete ſich die Thür, und die Frau von Sonnenbergen trat ein mit
Lafont. die Pfarre ꝛc. III.


