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waren ja auch von dem Böſewicht betrogen! O ret⸗ ten Sie! retten Sie!“ Mutter und Tochter umarmten ſie mit Liebe. „Reden Sie, wenn wir retten können.“— „Sie allein koͤnnen ſie retten!“ „Wir? 4„Sie wenn anders—“ ſie ſah das Kind an, und ſtockte—„Boiſen! Boiſen heißt er!“
„Boiſen das iſt ſeltſam. Doch reden Sie!“ Iſabelle erzaͤhlte alles, und bath dann, daß Gismonda mit ihr zu ihrer Schweſter gehen möchte; aber erſt um Mitternacht.
Gismonda zerfloß in Thränen, die Mutter aber ſaß mit ſinſterer Stirn. Dann ſagte ſie ihrer Tochter ein paar Worte heimlich, und Gismon⸗ da ſah Iſabellen ſtarr an.
„Unmöglich,“ ſagte ſie auf italieniſch ihrer Mutter—„kann das Geſicht betrügen!“
Da ſank Iſabelle auf die Knie, und erboth ſich, die beyden Damen erſt zu der Frau von Son⸗ nenberg zu fuhren, wohin ſie ja eren Wirth⸗ den Gaͤrtner, mitnehmen könnten.
Alle Zweifel verſchwanden, und um Mitter⸗ nacht gingen ſie— das Kind trug Iſabelle— in die Stadt nach des Barons Hauſe..
Iſabelle öffnete leiſe die Thür, und ſie waren bey ihrer Amme. Eben erſt war der Huſar weggegangen. Er


