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der Bewahrer der menſchlichen Freyheit, des Eben⸗ bildes Gottes in uns ewig ſeyn ſollte. Wir haſſen die Knechtſchaft, weil wir Knechte ſind; ſie nicht, weil ſie Herren ſind, und das alles, weil wir Men⸗ ſchen ſind.
„Sie denken jetzt beſſer,“ ſagſt du!
Wer läugnet das? Iſt nicht Sonnenberg dein Freund, und meiner? Arbeitet nicht der all⸗ mächtige Zeitgeiſt an ihnen wie an uns? Aber das iſt das Graͤßliche an dem Menſchen, nicht an ih⸗ nen, und das Nothwendige, daß Jeder beſſer ſeyn will, als der Andere. Lies Roms Geſchichte, war es anders? War nicht der Spartaner der Adel, der Lazedämonier der Unterthan, der Helot der
Leibeigene? Es muß ſo ſeyn, weil es ſo ſeyn muß,
um uns zu bewahren, je zu ſchlummern. Gib ih⸗ nen Gelegenheit, Zeit, Macht, und ſie ziehen die Gränze des Heiligen, des Göttlichen um ihren Stand, wie der Bramin in Indien. Das iſt es, was ewig den Krieg zwiſchen ihnen und dem Burger erhalten muß, weil ſie ſich vermeſſen, mehr zu ſeyn als Menſch; und ſind wir nicht Men⸗ ſchen wie ſie, was ſind wir denn? Heloten! denen man die Freyheit biethet, aber nicht den Adel, um für den Adel zu ſterben.
Alles, was ſie dagegen ſagen, ſind höfliche Worte, geſchliffene Sitten, ein Vertrag mit dem jetzigen Augenblick. Der Geiſt iſt der alte, und bleibt ewig der alte, der nothwendige Geiſt, der


