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te etwas von ſeiner Liebe als Buͤrger, und der ſchrieb ihm kurz vor ſeiner Abreiſe von Sonnen⸗ bergen.„Schüttle deine Liebe ab im feſten Glau⸗ ben an deine Staͤrke wie ſchmaͤhliche Feſſeln! Sieh der Gefahr muthig ins Geſicht, wie ſonſt, Fer⸗ dinand, und deine Waffen ſind gefeyert. Esſchmerzt. Es ſoll ſchmerzen, lieber Ferdinand! Was iſt denn der Schmerz, wenn du dich losgeriſſen, anders, als die Fußſchelle, die du aus dem Gefängniß mit⸗ nimmſt, und die der Freund dir abfeillt? Komm zu mir! Treibe dich nicht unter dem Volk umher, deſſen Ahnen unſere Vorältern wie ihr Wild, wie ihre Hirſche hetzten, die uns durch Hunger und Wachen zahm machten, damit wir, wie ihre Fal⸗ ken, für ſie raudten, die gern das Brandmahl der Knechtſchaft auf unſre Stirn unauslöſchlich drückten, damit ſie allein das Ebenbild Gottes trü⸗ gen. Sage nicht, Ferdinand, wie in deinem letzten Briefe:„Es iſt nicht mehr ſo!“
„Es iſt noch ſo! es iſt ſo, weil es ſo ſeyn muß, weil es nicht anders ſeyn kann! Sie leiden uns, weil ſie höflicher geworden ſind, weil wir ih⸗ nen Trotz gegen Trotz ſetzten, Arm gegen Arm, Waffe gegen Waffe, nicht weil ſie anders denken. Der Menſch iſt ſo; nicht der Adel. In jedem Meu⸗ ſchen, auch in uns, wohnt der Herr, der Herr⸗ ſcher, der ringsnn nur Sclaven ſehen möchte. Die⸗ ſes Herren⸗Gefühl im Menſchen, keinen ausge⸗ nommen, praͤgte Gott in den Menſchen, damit er
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