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*—.—. ben Sounenbergs Güte, von ſeiner Liebe er⸗ zaͤhlte: ſo ſtanden der Mutter Freudenthranen in
den Augen; aber ſie warf doch ihre Blicke durch die
offenen Fenſter in die Gegend, und dachte:„UAlles das gehört ihm und Cäcilien!“ während Au⸗ rora ſein Bild anſah, das gegen ihr über hing, und mit Freude rief:„der Mann iſt mein!“
„Auch war es für Auroren gar nicht gleich⸗ gültig, hier die Hochgebiethende Frau eines ſo reichen Mannes zu ſeyn; aber Sonnenberg belehrte ſie nach Art ſeines alten Lehrers, daß man nie ein Glück ohne die Erfüllung ſchwerer Pflichten verdienen könne.
„Das Glück hat dich hoch geſtellt, Aurora, mehr Gutes zu thun, und glaube mir, es iſt ſchwer und leicht, das Gute zu thun, nachdem man es nimmt. Du mußt erſt erkennen, was du thun kannſt, und dann wieder erkennen, und deutlich
erkennen, wie du es thun kannſt. Das Thun iſt leicht, wenn du die Menſchen liebſt, denen das Geſchick dich als Mutter zugeſellt hat. Mein alter
Lehrer, Aurora, war ein vortrefflicher Menſch, und eine ſeiner Hauptlehren war:„Thue alles, was dir wichtig ſcheint, mit der Feder in der Hand.“ Was kann wichtiger ſeyn, als die Mutter von ein
Paar hundert Menſchen ſeyn! Hier iſt das Buch,
was hier für die Unglücklichen geſchehen iſt, von meiner Mutter. Ich bitte dich, ſetze es ihn ihrem
Geiſte fort. Meine Mutter ſagte von dieſem Buche 3


