Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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„Pah! ich habe mich da wieder in das Leben der Liebe hineingeſchrieben!“

„Das iſt nun vorbey, guter Junge! Und wer nicht Knall und Fall eine Liebe abbrechen kann, wenn die Ehre ruft, der waͤre nie treu geweſen. Ich habe eine entehrte Schweſter! Und meinſt du, ich möchte der Schmach ſchwere Buͤrde auf deiner Schweſter Haupt legen?— Nein! nein!“"“

„Die Parze hat mein Leben gedungen, die 3 himmliſche Gerechtigkeit meinen Arm! Fahrt hin, alle, die ich liebe! Wer der Schweſter nicht treu iſt, den verwarf die Liebe, die Freundſchaft, die Menſchheit und Gott. Leb wohl! In Dresden ſeh ich dich vielleicht. Leb wohl!“

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„Sie wollen fort, Braune?“ rief Iſabelle, die ihn beym Einpacken fand. Sie ſah ihn lange ſtarr an, da er ja ſagte. Dann ſchüttelte ſie bedaͤch⸗ tig den Kopf, und ging zu ihrer Schweſter. 4 „Halt ihn feſt Olympie! du kannſt ihn hal⸗ ten,“ ſagte ſie. Olympie lachelte ein wenig ſchmerzich, und kündigte ihrem Vater Braunens Abreiſe anu. Die Mutter war die einzige, die ſeine Reiſe gern ſah. Der Vater hatte ſein Verſprechen an den Fürſten im Auge. Und da er reiſen will, und reiſen