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Bürgerinn zu verlieren? Die Schönheit iſt der Preis der Verfuhrung! Dieſes Mahl, Bube, war ſie der Preis deines Lebens. Verkrieche dich in die dunkeln Abgründe der Erde, wo nur die unterirrdiſchen Geiſter hauſen: ich folge dir. Suche dir eine Frey⸗ ſtarte in den Abgründen der Szylla: ich ſtürze mich in ihren verderbenden Schlund, und kaͤmpfe mit den Ungeheuern der Tiefe um dein Leben! Flie⸗ he unter den Schutz der größten Fürſten: ich habe ein Leben daran zu ſetzen, dich zu ermorden. In
den Armen eines Engels will ich dich treffen, und
bedeckte dich die Geliebte meines Lebens mit ihrer jugendlichen Bruſt— vergebens! Du biſt die Beute meines Arms, und der Gerechtigkeit, der ewigen Gerechtigkeit, die den Bruder der Schweſter zum Schutz gab; die dem Mann den Nahmen ſeines Hauſes übergab, ob ihn gleich kein Herold in einem Turniere, kein Mönch in einem Domſtifte als edel verkündigte, ihn rein zu halten von jeder Schmach, daß nicht der Nahme Hure— o Gott, meine Schweſter! Hure!“
„Menſch, ich finde dich! Am Altare, wenn du deine meineidigen Schwüre brichſt, womit du meine keuſche Schweſter verführteſt, finde ich dich, und ehe du das Wort Ja! aus deinen entweihten Lip⸗ yen bringſt, zittert dein Herz um meinen Dolch!— Haſt du eine Schweſter— ja— o Böſewicht, ich hätte bald geſchworen, deines Gleichen zu ſeyn, um mich hohnlachender zu räͤchen.“
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