Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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einem Freudentempel erbaute, in deſſen Herz

trug, und gab es ſeinem Freunde, wenn ihn ein Zufall mit ihm zuſammenbraͤchte.

Sie lebten noch ein paar Monathe in Ita⸗ lien. Sie beſchloſſen, zuſammen nach England zu gehen. In Rom trennten ſie ſich auf ein paar Tazt.

Braune erhielt einen Brief mit den Wor⸗ ten:Ich kann nicht mit dir, Ferdinand. Ein

Unfall ruft mich nach Hauſe. In Birkfelde 8 erhältſt du Nachrichten von mir, und ich erwarte ſte von dorther von dir. Leh wohl Oreſſt! Leb wohl!

Braune waͤre gern mit ihm gereiſt. Die Sehnſucht nach Deutſchland wurde zu groß. Er reiſte nach dem geliebten Vaterlande zurück, mit dem hohen Gefühl, daß ſeine Kunſt ihn unabhän⸗ gig von allen Menſchen machte; in dem Höhern, daß er innerlich ein Künſtler ſey; mit dem rirterli⸗ chen Gefühle der Jugend, daß er nie im Auslande ſich vor dem Fremden gebeugt, daß er den deut⸗ ſchen Nahmen mit dem Degen in der Hand ſowohl vertheidigt hatte, als mit ſeinen reinen Sitten; mit dem ſtolzen Gefuhl, daß er den ſeltenen Freund erworben, mit dem er kühn dem gewaltigen Schicka ſal entgegen gehen konnte, mit dem er das Leben

er ſein Herz ausgießen konnte, und noch mehr,

Ehrenkranze, die er noch erlangen wollte; den .. gen