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ſo— was ſoll das Peſthaus voll Peſtkranker dann übrig bleiben?““
Röschen war die Muthigſte von allen.
Sie tröſtete Mann und Tochter, nur den al⸗ ten Boiſen konnte ſie nicht tröſten, ſie beſorgte den ganzen Haushalt und alle Geſchaͤfte, obgleich in ihrem Herzen der Schmerz arbeitete, wie in
einem.
Das Herz ihrer Tochter n war durchaus gebro⸗ Ghen, ihre ganze Seele war erſtarrt. Kein neuer Umſtand konnte in ihre Seele dringen, nicht das
Begräbniß ihres Mannes, nicht der Anblick ihrer
Tochter, nicht der gebeugte Vater, der wie ein Schatten um ſie her ſchlich.
Da trat die Mutter an die Seite der Tochter. „Sophie,“ ſagte ſie hart—„Dein ſeliger Mann hat für dich ſein Leben geopfert, wie das ſeyn muß. Er läßt dir aus ſeinem Grabe ſagen, du ſollteſt nicht vergeſſen, daß er dir eine Tochter zurück ge⸗ laſſen hat, die er liebte. Du ſollſt ihre Mutter ſeyn, läßt er dir ſagen.“ Sophie ſah die Mut⸗ ter ſtarr an.„Ich kann nichts mehr, Mutter!
Ich kann gar nichts mehr, als ſterben. Ich über⸗
gebe dir meine Tochter, liebe Mutter!“ Das wa⸗ ren ihre erſten Worte wieder.
„Nicht eher, als biſt du geſtorben biſt, wie er,“ antwortete die Mutter noch härter—„neh⸗ ine ich deine Tochter.“
Eberhardine kam, und lief weinend auf
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