Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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der Blüthe der Dichtkunſt, der Muſik,« ſagte Braune. Sie hatte beydes gemerkt, und er⸗

höhere Liebe ein Unrecht gegen den fremden, nah⸗

e zu dem entzücktbewegten Manne: der ſoll von

re ſo leicht fand, und in dem haͤuslichen Leben ſich dennoch ſo dichteriſch bewegte... »Eine fromme, eine heitre Frau, die geſund iſt, und ihren Mann liebt: das iſt das Wunder, worüber du erſtaunſt.« 3. Sie liebte den fremden Knaben, der noch immer keinen Nahmen hatte, wie jede Frau Kin⸗ der liebt. Aber ſie hielt ihn noch liebender an ih⸗ rem Herzen, unter dem ſchon ein eigenes Kind ſich bewegte, als wollte ſie ſagen, ich liebe ihn dennoch..— Der Knabe hing an der Mutter, an ihrer Hand, an ihrer Schürze. Er ſaß neben ihr im Garten. Sie ſang ihm während der Arbeit ihre ſchönen Lieder vor, die des Knaben Stimme nach⸗ lallte.»Unter Spiel und Blumen Wusf, das Kind erwachſen,« hatte der Patriarch oft geſagt. Unter

füllte es.

Da wurde ſie Mutter eines Maͤdchens. Sie drückte das Kind an die volle Mutterbruſt mit der unermeßlichen neuen Liebe; aber als waͤre dieſe

menloſen Knaben, der ernſt ſeine Mutter und das Kind beſchauete, winkte ſie ihn liebend heran, und drückte auch ihn an die volle Mutterbruſt, und fag⸗

heut; an heißen wie du, lieber Mann, Ferdi C2 3