Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Stühle zurecht, und ſein

8*

1.

Der Pfarrer Braune ſtand am ſchönſten Som⸗ 3 merabend auf dem Holmerdeiche, und ſah auf dem Meere der untergehenden Sonne nach. So heiter, wie hier die Sonne unterging, war ſie für ihn hier nicht aufgegangen. Er war erſt ſeit einigen Tagen Ppfarrer in Holm, und nicht unter den erfreulich⸗ ſten Umſtänden. Er war von der Regierung mit Gewalt hierher geſetzt, weil die Bauern, die das Recht der Wahl hatten, ſich zankten ſtatt zu wäh⸗ len. Er fand hier eben ſo viel Feinde als Men⸗ ſchen in Holm. Die Pfarre trug höchſtens zwey⸗ * hundert Thaler, und Braune war ſo arm, wie die Geeſt, die er jetzt bewohnte. 3 Aber er ging dennoch h Vorſatze, die Menſchen von Herzen zu lieben und ihnen nützlich zu werden. Geſichter voll Haß em⸗ pfingen ihn, und voll tückiſcher Finſterheit. »Ich will Euch dennoch lieben, ſagte er, in

ſeine kleine Wohnung tretend, indem er ſeine paar

ging in den Garten, auf e A 2

ierher, mit dem feſten

e Bücher aufſtellte. Er twas heſſend, was er