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ihm ſchien, die Thüre zu öffnen. Er rieb ſich die Augen und wußte nicht ob er wache oder träume. Der Himmel war hell, und auf dem Boden lag hoher Schnee. Er ſah noch ein⸗ mal hin und die Erſcheinung war wie zuvor; in einiger Entfer⸗ nung erblickte er eine Gruppe, dicht an einander gedrängt; ſie ſchie⸗ nen etwas zu tragen und er war ungewiß ob ſie ſich näherten oder if entfernten. Was thu' ich? dachte er: wenn ich auch das ganze Haus alarmire, ſo ſind wir doch nicht Manns genug um es mit einer ſolchen Bande aufzunehmen. Vielleicht laſſen ſie ſich ab⸗ ſchrecken.— Er ergriff einen Fenſterladen und warf ihn mit gro⸗ ßer Gewalt an die Wand; der Schlag war ſo heftig daß es ihm ſelbſt vorkam als wäre ein Schuß gefallen. Vorſichtig ſah er hin⸗ aus und bemerkte mit Freuden daß ſeine Demonſtration gewirkt hatte; wenigſtens entfernten ſich die Nachtgeſellen eilig und bald war drunten nichts mehr zu erblicken. Im Hauſe blieb alles ſtill. Der Pfarrer wollte niemand beunruhigen; er aß von dem friſch⸗ gefallenen Schnee auf dem Fenſtergeſimſe, und legte ſich hinläng⸗ lich abgekühlt zu Bette. Seine Frau bewegte ſich unruhig, er aber ſchlief ſchnell wieder ein und die Begebenheit hatte nur den leich⸗ ten Eindruck eines Traumes in ſeiner Seele zurückgelaſſen.
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