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Wie? rief Heinrich: iſts möglich? Ach, ich hätt' es ja gleich errathen ſollen! Du? du—
Still, ums Himmels willen! ſei zufrieden das Geheimniß zu beſitzen, und ſprich es nicht aus! In einigen Wochen wollen wir davon reden. Für jetzt kann es keinen Athemzug ertragen.
Nimm dich ſehr in Acht! ich bitte dich. Man wird dir ſcharf auf den Ferſen ſein.
Nur ſtill, ſtill! es iſt als hätten wirs gar nicht berührt.— Gib mir einen Namen für mein unſichtbares Mädchen, ich will den Roman mit Ernſt und Feuer durchſpielen. Nun, was gilts? bei dir iſts gegenwärtig nicht ganz richtig; Schalk Amor guckt dir zu den Augen heraus. Wie heißt deine Geliebte? Sei ehrlich; die meine ſoll ihren Namen haben.
Warum willſt du nicht, fragte Heinrich ausweichend, bei dem alten Namen bleiben den du vom Petrarca für deine Liebeslieder entlehnt haſt?
Richtig! rief Schiller und ſah ihn ſcharf an: damit wäre dir „ gedient, nicht wahr? Ja, ja, man munkelt allerlei.— Nein, allen Reſpect vor deiner Dame, aber mit meiner Laurapoeſie iſts vorüber. Ich mag das gute Weibchen immer noch recht wohl leiden, hab' ihr auch verſprochen ſie zur nächſten Aufführung mit * nach Mannheim zu nehmen— aber dieſe Weiber—
Wer wagt von Weibern zu reden wenn ich zugegen bin? rief
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Peterſen, der in dieſem Augenblicke mit dem Lieutenant Kapff in die Stube trat. Pfui, ſie haben uns das Paradies vernaſchtein alle Ewigkeit. Ein Pereat ihnen im ſauren Moſt! Bei einem Glaſe guten Weins werde ihrer nicht gedacht! Mihi est propo- 1 situm in taberna mori!
Hie iſt Weisheit! rief Kapff: aber mich ſoll jener Geſchwänzte 1 holen der vergangene Nacht die Redoute alarmirt haben ſoll, wenn Peterſen nicht zum Propheten wird. In taberna mori! Ich wette, er wird einſt, ſchwer an Haupt und Gliedern, aber leicht was die Fäſſer betrifft— iſt das nicht eine wundervolle


