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Sie war ein wildes keckes Blut, Als ſollt's ein Knabe werden. J. G. Fiſcher.
Und unter verworrenen Gedanken verging ihm der Sommer und ein großer Theil des Winters, der zu Anfang des Februar mit einem kurzen Schnee und einigen Regengüſſen Abſchied neh⸗ men zu wollen ſchien.
Der Geburtstag des Herzogs war dießmal feierlicher als ge⸗ wöhnlich begangen worden, und noch immer wiegte ſich der Hof in mancherlei Freuden der Nachfeier. Die gelinde Jahreszeit geſtat⸗ tete ſchon Luſtbarkeiten im Freien, aber auch Abends im geſchloſ⸗ ſenen Saal entzündete ſich der bunte Glanz, und unter der Maske wagte ſich das Leben mit ſeinem Haß und ſeiner Liebe freier zu bewegen. So war auf den nächſten Abend eine Redoute ange⸗ ſagt, zu welcher außer dem Hofe nur wenige Glückliche den Zu⸗ tritt haben ſollten. Heinrich war nicht unter dieſen, und doch hatte er tauſend Gründe die es ihm unmöglich machen wollten wegzubleiben. Durch die Feſtlichkeiten war der Unterricht bei dem Fräulein ſeit geraumer Zeit unterbrochen worden, und es ſchien ihm, ſo wenig er die Schuld davon trug, als hätte er ſeine Pflichten verletzt. Er wußte ſie war unzufrieden, und dieſe Krank⸗ heit wuchs immer mehr, ſo daß ſie ſelbſt ihn zuletzt mit fühlbarer


