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zählt habe? Dem Enakskind, das an dem großen Haus unter der Kirche gemahlt iſt.
Dem Niemand! riefen die Gäſte lachend; denn Alle kann⸗ ten das Bild, das die allegoriſche Perſon, die ſo Vieles weiß und ſo Vieles gethan haben muß, in rieſiger Geſtalt darſtellte.
Und iſt er nicht mehr gekommen? fragte Einer.
Der Niemand?
Nein, der Aſſas.
Bis jetzt nicht. Er wär' auch bei meiner Alten noch übler gefahren, als bei mir. Ich hab' nämlich bald hernach geweibet, um nicht ſo allein zu ſein, und auch damit die Herren nichts ſagen konnten, wenn ich vielleicht einmal die Türkenglocke da unten beim Kaſper zog ſtatt droben im Thurm.
Und das Beuteſtück, haſt du das deiner Alten zur Morgen⸗ gabe gebracht? fragte der Wirth, nachdem er einen Blick mit dem Erzähler gewechſelt hatte.
Was willſt du damit ſagen?
Das Todtenhemd mein' ich, das du erobert haſt.
Ja ſo, das hätt' ich bald vergeſſen, ſagte der Thürmer, aus den halb zugekniffenen Augen einen langen Blick auf ſeinen Patienten werfend. Das Leintuch hab' ich wohl aufgehoben, hab's auch gleich hernach brauchen können. Denn in der nämlichen Nacht, in der ich zweihändig hab' Eins geſchlagen, hat noch ein Anderer in der Kirche ein wunderliches Stück er⸗ lebt. Des Organiſten Bub', wem's noch denkt—
Der in der Kirche verſchlafen iſt? rief der Wirth.
Ja, unter der Veſperpredigt. Vermuthlich war ihm etwas vom Bürgermeiſterswein zugefloſſen, denn damals hat man reich⸗ licher ausgetheilt, wie jetzt. Da iſt er an der Orgel ſitzen blie⸗ ben, bis er ausgeſchlafen hatte, und wie er nach Mitternacht er⸗ wacht und ſich umſieht, iſt kein Menſch weder zu hören noch


