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aus dem Feldlager eine harte Bärenhaut mitgebracht und hätte wohl wollen den Tod hinter dem Ofen fangen und den Teufel im Sack prügeln. Alſo ſtreckte ich mich wieder bei meinem Guck⸗ loch nieder und ſah, daß ich die Zeit gut getroffen hatte, denn ſie machten eben wieder Feierabend und legten ihre Mäntel an, während die Unbekleideten nach und nach hinter den Grab⸗ ſteinen verſchwanden, wie ſich die Fliegen, wenns Winter wird, in die Wände verlieren. Mein Langer aber, denn das war der Beſtohlene, geiſtete unruhig durch die jüngere Geſellſchaft hin und her und wollte da und dort einem Andern das Gewand von den Knochen reißen, worüber es zu Balgereien kam, wie ſie in keinem Dockenkaſten närriſcher ſein können. Dann krab⸗ belte er an den Wänden und Grabſteinen herum, ob einer der
vorangegangenen Schlafgeſellen ſich ſeines Hemdes bedient habe. Auf einmal aber, ich weiß nicht, hab' ich vielleicht das Lachen nicht recht verhalten können oder hat ers ſonſt gemerkt, auf einmal mit einem Affenſprung hängt er am Glockenſeil und ſchießt dran herauf wie ein Pfeil, ich hab' mich kaum noch zurückwerfen können, da fährt ſchon ſein beinerner Arm durch das Loch und flügelt nach allen Seiten umher, kriegt aber nichts, und fort iſt er wieder. Nun aber überliefs mich wie geſchmol⸗ zenes Blei, denn es fiel mir ein, daß ich die Thür' unten offen gelaſſen hatte. Mein einziger Troſt war, daß er mit ſeinem Gliederſpiel nicht ſo raſch den Schnecken heraufſpringen werde, aber trau ſchau wem? Das Leintuch um den Arm gewickelt, das ich um keinen Preis hergegeben hätte, lief ich Sturm die Stiegen empor, und ein Wunder wars, wie ſicher das in dem ſtockſinſtern Thurme ging. Aber ſo ſehr ich auch eilte, denn zehn Batterieen im Rücken hätten mich nicht ſtärker gejagt, ſo kam es mir doch wie eine Ewigkeit vor, und erſt als ich die oberſte Stiege hinter mir hatte und wieder unter meinen Glocken


