ter gehen. Um ſich aufrecht zu erhalten, griff er nach einem Seſſel und ſtuͤrzte beſinnungslos mit ihm nieder.
Joſeph eilte mit einem lauten Ausrufe des Schreckens herbei. Der Graf lag bewegungs⸗ los mitten im Zimmer, das Geſicht nach dem Fußboden gekehrt. Mit Muͤhe richtete Joſeph ihn auf, und ſah ſein bleiches Antlitz von Blut geroͤthet. Er hatte ſich zwei Wunden in die Stirn geſchlagen. Joſeph wollte nach einem Arzte eilen: aber er konnte ja den Grafen in dieſem Zuſtande nicht verlaſſen. Mit Aufwand
aller ſeiner Kraͤfte gelang es ihm, ihn aufs
Bette zu bringen. Ein furchtbares Gewitter, das ſich uͤber Madrid entlud, erhoͤhete das Feierliche und Furchtbare der Scene. Joſeph ſuchte die Wunden, ſo gut es ihm in der Eile nur moͤglich war, zu verbinden, und bald dar⸗ auf erwachte der Graf aus einer zweiſtuͤndigen Ohnmacht.„Roſalle! nun iſt es vorbei!““ Dieß waren die einzigen Worte, die er ſprach: dann ſchlief er, gaͤnzlich erſchoͤpft, ein, und Jo⸗
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