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verheirathet, als der von ihr geſchiedene Graf Rothenburg ſtarb, mit dem ſie vermaͤhlt geweſen war; er ſetzte ſie, die er ſo innig verehrt hatte, zur Erbin ſeines ungeheuern Vermoͤgens ein, und jetzt erſt erzaͤhlte ſie mir(ich hatte aus Delikateſſe nicht fruͤher Aufſchluͤſſe von ihr ver⸗ langen wollen) die Geſchichte ihrer letzten Jahre.
Als ſie mich des Abends im Garten des Grafen von B**“ verlaſſen hatte, war ſie athemlos nach ihrer Wohnung geeilt. Sie ward krank, gefaͤhrlich krank, und der Gedanke, daß ſie eine Eulalia, und als eine ſolche von mir anerkannt ſei, brachte ſie ſo ſehr zur Ve zweiflung, daß ſie haͤufig Spuren von O her abweſenheit blicken ließ.
Der Graf ſah ein, daß er fuͤr ein ſo reiz⸗ bares junges Maͤdchen zu alt ſey. Er trennte ſich von ihr, und ſetzte ihr jaͤhrlich tauſend Tha⸗ ler aus. Ihre Familie hielt ſie fuͤr wahnſinnig; aber ſie war nur ſchwermuͤthig. Deshalb ward ſie dem biedern Inſpektor zu L*⸗*⸗ anvertraut, der ſie wie eine Fuͤrſtin behandelte, und den ſie


