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Ich ſagte ihr, daß ich ſie im Coſtuͤm eines Gaͤrt⸗
nermaͤdchens erwartet haͤtte. Da blickte ſie mir forſchend, aber zugleich wunderfreundlich Auge, und fragte:„warum?“
„Die Baronin wußte um das Geheimniß.“
„Die Baronin?— ich habe mit ihr uͤber die Redoute kein Wort gewechſelt. Ich war ſogar noch am Morgen unſchluͤſſig, ob ich dar⸗ an Theil nehmen wuͤrde. Mein Couſin war
es, der mich endlich beſtimmte. Er erſchien als
Apofl—
„Und Sie—
Sie neigte erroͤthend das Lockenkoͤpfchen und fluͤſterte leiſe:„als Muſe.“ „ Und aufjauchzen haͤtt' ich moͤgen, an die
Bruſt der Himmliſchen mich ſtuͤrzen— aber
wieder oͤffnete ſich die Thuͤr des Saales, und es trat ihre hohe herrliche Mutter mit einer Freundin herein. Zum Erſtenmale druͤckte ich Louiſens Hand beim Abſchied. Ste erroͤthete; aber den Haͤndedruck erwiederte ſie nicht. Louiſe hatte alſo wirklich das warnende Trau, ſchau,


