Teil eines Werkes 
[1] (1822)
Entstehung
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Hand ein E. und mit zarten Lauten, in denen ich Louiſens himmliſche Stimme erkannte, fluͤ⸗ ſterte ſie mir leiſe, und doch bedeutungsvoll die Worte zu:„Trau, ſchau, wem!“

Ich war wie vernichtet. Die Baronin hatte mich getaͤuſcht, ſie war bemuͤht, ein Band zu trennen, deſſen wirkliche Exiſtenz mir ſelbſt noch zweifelhaft war, von ihr aber geahnet wurde. Das ſchien mir klar und deutlich. Ach! und es iſt gewiß dem ſo.

Louiſe war mit ihrem Begleiter verſchwun⸗ den, ehe ich mich erholt hatte, und die Baro⸗ nin zog mich mit ſich fort, mit ihr zu einer Quadrille anzutreten, deren erſte Zierde ſie durch die Grazie und Leichtigkeit ihres Tanzes ward.

Ich war zerſtreut; jeder Ton der rauſchen⸗ den Muſik donnerte mir das inhaltsſchwere: Trau, ſchau, wem— in die Ohren. Ach! und

Loniſe hatte es ausgeſprochen. Ich habe ge⸗

wiß nie ſchlechter getanzt. Und doch mußt ich mich zu faſſen, meine Zerſtreuung zu verbergen,