vor meinen Blicken entfaltet, ſich ausbreitet in unabſehliche Fernen, und mich einladet, es zu betreten; aber weder er, noch ich, kennen die Pforte, die zu dem Wunderlande fuͤhrt.
Laͤcheln und Wehmuth— ja Beides miſcht ſich in den himmliſchen Zuͤgen meines Genius. uUnd mit Recht! ich fuͤhl' es in der Tiefe mei⸗ nes Herzens; die Liebe, die wie eine zarte Ahn⸗ dung mich durchbebt, hat ihre Wonnen, aber auch ihre Schmerzen.
ꝗ Den roten Janugr.
Was habe ich geſehen!
Ein Maͤdchen, ſchoͤn wie das hohe Ideal, das von Jugend auf mir vor Augen ſtand, iſt mir begegnet! Wie der laͤchelnde Fruͤhling, zog ſie mit bluͤhenden Wangen durch den kalten Winter, der ſie umſtarrte.
Wer iſt ſie? Ach! doch wohl nur eine Gau⸗ kelei des Schickſals! Haͤtte ſie wirklich gelebt, ſie wuͤrde ſtehen geblieben ſeyn und empfunden haben, was aus meinen Blicken zu ihr ſprach.


