Den Iſten Januar 18
Ein neues Jahr beginnt; ein ſo wichtiger als Aroher Zeitpunkt fuͤr Millionen— auch fuͤr mich! Wie der hoffende Menſch, ſtets das Beſſere erwartend, am heutigen Tage mit Sehnſucht dem bluͤhenden Fruͤhling mit ſeinem Glanze, ſeinen Duͤften und uͤppigen Farben entgegen ſieht:— ſo blickt der Juͤngling freudig, hoff⸗ nungsvoll in das Leben, mit ſeinen wunderba⸗ ren Erſcheiungen, und in die verhuͤllte Zukunft. Auch ich! Vor dem zwanzigjaͤhrigen Juͤng⸗
ling liegt die Welt wie ein verſchloſſenes Buch da, wo er erwartungsvoll, zoͤgernd und doch mit heißer Begierde, ein Blatt nach dem an⸗ dern umſchlaͤgt, und auf jeder Seite den Fruͤh⸗ ling ſeiner Lebensverhaͤltniſſe zu finden hofft, durch den Zauber der Liebe erhoͤht; aber oft
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