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rückkehrenden Barken, von dieſer ganzen Erde, dieſem ganzen Himmel und aus allen dieſen Wellen.
Ich fiel vor dieſem von einem Schatten erfüllten Horizonte auf die Kniee, breitete die Arme aus und ſchloß ſie wieder, als hätte ich, indem ich die Luft umarmte, welche über allen dieſen Scenen unſeres Glücks, uͤber allen dieſen Spuren ihrer Tritte geweht hatte, ihre Seele umarmt. Dann ſetzte ich mich hinter einen mit Buchs bedeckten Felſen, welcher mich ſogar den Blicken der Ziegenhirten entzog, die des Weges kamen.
Hier blieb ich in Betrachtung und Erinnerungen verſunken, bis die Sonne beinahe die ſchneeigen Gipfel von Nivoler berührte. Ich wollte bei Tage weder über den See fahren, noch die Stadt betreten. Mein bäuriſcher Anzug, die Dürftigkeit meines Geldbeutels, die ſparſame Lebensweiſe, zu der mich die Nothwen⸗ digkeit verdammte, wenn ich einige Monate an Julie's Seite leben wollte, wäre den Bewohnern und den Gä⸗ ſten im Hauſe des alten Arztes zu auffallend erſchienen. Alles dieſes ſtand mit der Eleganz der Kleidung und der Lebensweiſe, die ich dort voriges Jahr gezeigt hatte, in zu ſtarkem Widerſpruche. Wenn ich auf den Straßen⸗ als ein junger Mann erſchien, der nicht einmal ſo viel beſaß, um an dieſem Aufenthalte des Luxus in einem anſtändigen Gaſthofe wohnen zu können, ſo hätte ſich Die, in deren Begleitung man mich ſpäter ſehen ſollte, meiner ſchämen müſſen. Ich hatte daher den Entſchluß gefaßt, mich nächtlicherweile in die aus Strohhütten beſtehende Vorſtadt zu ſchleichen, welche zwiſchen den aningürten der untern Stadt am Rande eines Baches iegt.
1 Hier kannte ich eine arme junge Magd, Namens Fanchette, die ſich voriges Jahr mit einem Schiffer verheirathet hatte und auf dem Dachboden ihrer Hütte ſtets ein bis zwei Betten zur Beherbergung eines oder zweier dürftigen Kranken in Bereitſchaft hielt, und zwar ſammt der Koſt um fünfzehn Sous täglich. Ich hatte eines dieſer Betten und einen Platz an dem


