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auch die vierte und letzte, in die Flamme hineinraſend, verlöſchte, ſo daß nur die Ohllampe in einer Ecke des Zimmers noch brannte. Durch dieſe melancholiſche Be⸗ leuchtung ward der weite Raum für die Verzagte natür⸗ lich noch viel ſchauerlicher; und doch hatte ſie nicht ein⸗ mahl den Muth, eine Kerze wieder anzuzünden. Sie ſchien vielmehr in der geräuſchloſen Unbeweglichkeit ei⸗ nigen Troſt und ſogar etwas Sicherheit zu finden.
Was bis jetzt geſchah, war aber noch wenig; die ſchwarze Stunde brach immer ſchwärzer herein. Im Fortepiano— eine Wirkung der Nachtluft— ſprang die tiefe A Saite, dumpf wie eine Stimme aus dem Grabe; bald nach ihr verklang berſtend das hohe D wie ein ätheriſch wehklagendes Geiſtergeflüſter.
Ein Stich durch Mariens Herz und ein leiſer Angſtruf begleitete beyde Jammertöne. Nun kam auch der Mond auf ſeiner Wanderſchaft durch den nächtli⸗ chen Himmel dem Spiegel gegenüber zu ſtehen, von dem er bleich herausſchaute, da eben Mariechens Blick auf ihn traf. Zugleich flogen die Schatten vorüberzie⸗ hender Wolken über den Mond und mit dem Monde geſpenſterartig über den Spiegel.
Kaum hatte die Bebende von dieſem Schrecken ſich erhohlt, als ſchon ein anderer anrückte. Sie fühlte et⸗ was— ſchauerlich leiſe— an der Schleife des Hals⸗


