gendem Arme fort. An Lasko's Stubenthüre küßte ſie ihn noch einmal, und entſchlüpfte mit muthwilliger An⸗ muth.
Dies war für William eine niederſchlagende Fröhlich⸗ keit. Und wenn er bedachte, wie fremdthuend nach einem Beſuche Southampton's Thekla von ihm geſprochen hatte, ſo konnte er nur die ſchlimmſten Gedanken faſſen, und die unterdrückte Eiferſucht erwachte mit neuen Flammen, ſein vorher zweifelhafter Argwohn fand im Benehmen Derje⸗ nigen, die er traf, die vollſte Beſtätigung. Wuth und Wehmuth wechſelten in ſeiner Bruſt. Er ſtürzte abſichts⸗ los die Gäßchen hinauf, über Smithfield zwiſchen Gärten und Feldern hin, bis er auf der Orfordſtraße umwen⸗ dend plötzlich vor Milliſent's Hütte ſtand.
Sie ſelbſt war in ihrem Gärtchen beſchäftigt, und nahm des Freundes nicht wahr, der mit Rührung und Andacht das Haus und die Stube betrat, und ſich dem Lager näherte, auf dem er den armen Sir Edmund ſter⸗ ben geſehen. Niederkniend und die gefalteten Hände dar⸗ über hingebreitet, überließ er ſich den ſchmerzlichſten Em⸗ pfindungen. Ehre und Liebe waren ihm in Dunſt auf⸗ gegangen und hatten nur eine nachbrennende Wunde in ſeiner Bruſt, einen giftigen Niederſchlag in ſeinem Herzen zurückgelaſſen, die bald auch die Macht der Dichtung in ihm zerſtören würden. Auch dies war ihm gleichgiltig. Er überdachte das Misgeſchick des entſchlafenen Dichters, und wie in dieſem Augenblick ein matter Strahl der Abendſonne durch das Fenſter hereinfiel, und unter dem Zwitſchern der Sperlinge Milliſent von außen mit ſanfter Stimme einen Pſalm anhob, erſchien ihm ſelbſt Spenſer's
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Alſo


