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zieren, die auf den Feldwegen ſtanden, und was ſie an Blumen auftreiben konnte, dem Crucifix auf dem Altar der Kapelle zwiſchen die ausge⸗ ſpannten Arme zu ſtecken. Auch fuͤr ihr Zimmer kaufte ſie ein kleines Crucifix, wie es Bauers⸗ leute in ihren geweißten Stuben bunt und ge⸗ ſchmacklos haͤngen haben. Anfangs ließen ſich Guſtav und Veronika Alles erzaͤhlen, was die arme Alide auf ihren Ausgaͤngen unternahm, um Liſetten darnach anzuweiſen. Wie ſich aber im⸗ mer nur Daſſelbe wiederholte, achtete man weni⸗ ger darauf. Bald unterbrach die Witterung auch die Waldgaͤnge auf eine ganze Woche und Alide hatte die Kapelle vergeſſen. So lebten ſich die vier Menſchen— den frohen, allgefaͤlligen Heſſelts mitgerechnet— in den ſtil⸗ len Winter hinein. Angelika war in ihren Lie⸗ bestraͤumen und durch Fritzens ſeelenvolle Briefe begluͤckt; der ehrliche Heſſelts ſtreckte ſich all⸗ maͤlig in der Bergluft auch ohne Seebad;


