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ſchaͤftigen. Es war ein kindiſches Spielen; aber es erleichterte Veronika's Pflege. Die Kranke bewohnte einige Zimmer in einem ſtillen Seiten⸗ bau, der mit dem Hauptgebaͤude durch einen ſchmalen Gang verbunden war; aber auch einen beſondern Ausgang in den Hof hatte. Liſette war ausſchließend zu ihrem Dienſt und zur ſteten Begleitung beigegeben. Man ließ ſie, nach dem aͤrztlichen Rath, viel in das Freie gehen. Auf einem dieſer Gaͤnge nach der Wald⸗ hoͤhe kam ihr auch die alte Kapelle in Erinne⸗ rung, zu der ſie fruͤher ſo gern beten gegangen war. Richtig fand ſie auch den Schluͤſſel wie⸗ der auf, den ſie bei ihrer Abreiſe nach Antwer⸗ pen ſorgfaͤltig verwahrt hatte. Dorthin ging ſie nun an guten Nachmittagen und ſchmuͤckte den Altar. Sie verlangte Leuchter und Kerzen und man ſchaffte ſie an. Sie war wie ein Kind vergnuͤgt daruͤber. Zu ihren frommen Spielereien gehoͤrte es auch, die Bildſtoͤcke zu


