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Alles, was von mir gewuͤnſcht wurde, davon abhaͤngig gemacht, daß vor Allem die verlaſſene Alide eine Ruheſtaͤtte, einen Haltpunkt fuͤr ihr kuͤnftiges Leben gefunden haͤtte. Der Himmel hat es nun wunderbar gefügt, daß ſie ſelbſt dieſen Platz an meinem Herzen geſucht hat. Und hier ſoll ſie ihn behalten. Ihr wißt Alle, ſie iſt ſtill und laͤchelt, wenn ich um ſie bin; ſie wird unruhig und will fort, wenn ſie mich eine Weile nicht bemerkt. Sie wird ſich auch ohne mich nicht gewoͤhnen, ſelbſt wenn wir ihr noch dieſes neue Leid zumuthen duͤrften; denn ſie hat gerade mich mit dunkler Seele geſucht; ſie hat ſich an ihre Naͤchſten nicht wieder ange⸗ ſchloſſen, ſondern nur an mich, der ſie in ihren geſunden Tagen eben nicht ſonderlich zugethan war. Liegt darin nicht ein tiefes Seelenbeduͤrf⸗ niß fuͤr ſie? Und duͤrfte ich ſelbſt darin die hoͤhere Fuͤgung verkennen, Vormunderin, Pfle⸗
gerin meiner tief traͤumenden Herrin zu ſein? 8 3


