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war man in Berathſchlagung wegen der Kran⸗ ken getreten. Es ſchien Allen das Beſte, ſie in der eberbacher Anſtalt unterzubringen. Es ließ ſich hier in einem Nebenhaͤuschen ein ſehr anſtaͤndiger und bequemer Aufenthalt einrichten; der Inſpector der Anſtalt war der Familie Lersner uͤberdies befreundet und wenn demnaͤchſt Angelika in Hattenheim wohnte, hatte ſie die Mutter nahe.
Im Stillen knuͤpfte der Baron Guſtav an dieſen verſtaͤndigen und beruhigenden Plan ſeine Scheidung, die unter den jetzigen ungluͤcklichen Umſtaͤnden nichts Schwieriges und Auffallendes mehr hatte. Allein der Plan zerfiel an Vero⸗ nika's Anſicht. Die herbeigerufene Freundin er⸗ klaͤrte ſich zwar nicht gegen die Abſichten der Uebrigen; allein ſie wollte ſich nicht von der Kranken trennen. Ich habe, wie einige Freunde. wiſſen, ſagte ſie, ehe wir nur das Ungluͤck der
guten Frau ahnen konnten, meine Zukunft und Veronika. IZ. 15


