Jahrgang 
2
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Hand abgelegt, angenommen aus Prieſters Hand! Ja, komm' heruͤber! Du haſt mich einſt unſerer Kirche entfuͤhrt, dafuͤr bringe ich nun Dich mit zuruͤck. So verſoͤhnen wir den Himmel und unſer Misgeſchick. So allein kann uns auch noch etwas von der Erbſchaft meines verſtorbe⸗ nen Mannes uͤberkommen; ohne dieß bleiben wir enterbt, wie mir van Bree vorhin erklaͤrt hat. Nicht wahr, beſter Mann?

Ach Gott, wie misverſtehſt Du mich, Alide! ſeufzte Guſtav ſchmerzlich. Du glaubſt, ich ſpraͤche von kirchlichen Geloͤbniſſen? Und wie—? Zu Dir hinuͤber ſoll ich treten? Stehſt Du denn nicht mehr bei mir in Glauben und Ver⸗ trauen?

Nein, Guſtav! antwortete ſie nach einigem Bedenken mit entſchloſſenem Nachdruck. Ich bin wieder Katholikin. Ich habe mein erneutes Be⸗ kenntniß in Pater Joſephs Haͤnde abgelegt, in

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