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auf den Andern uͤber. Ja, ich will Dirs be⸗ kennen, auch mein Herz hat geſchwankt, hat namentlich in den juͤngſten Tagen in einer edeln und in einer unedeln Richtung— ich ſage nicht, ſich verirrt oder vergangen, noch nicht, nein, aber geſucht, verlangt, getraͤumt. Und wie nahe war ich daran, mich auch zu verirren! Vergib mirs! Du haſt Recht, wir ſind hier zur Erkenntniß gekommen. Hier, wo ein tief gekraͤnkter Mann Alles gelaſſen hat, wie es war, ſehen wir ſchmerzlich ein, daß nur wir anders geworden ſind. Komm denn, wir wol⸗ len einen neuen Bund ſchließen, neue Geloͤb⸗ niſſe thun. Denke, wir ſeien gerade dazu hierher gekommen und wir haben dann, beim Himmel! die unſchaͤtzbarſte Verlaſſenſchaft eines dort gewiß verſoͤhnten Mannes angetreten. Ja, ſo haſt Du Recht, Guſtav! erwiderte Alide lebhaft. Ein neues Geloͤbniß, einen an⸗ dern Bund, foͤrmlich, feierlich in Prieſters


