gung eines fremden Reichs umkam, nachdem es ihm an
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einander an den Ufern des Guadiſwed an der Furth von Bacuba zu Geſicht. Der Fluß war tief, die Ufern hoch und ſteil. Drei Tage lang fuhren die Heere fort über den Strom aufeinander zu feuern, und kein Theil wagte die gefährliche Furth zu verſuchen.
Endlich theilte der König von Fez ſein Heer in drei
Schlachtreihen, von denen die erſte von ſeinem Sohn
und von Boabdil El Chico angeführt wurde. Sie dran⸗ gen kühn durch die Furth, kletterten dem gegenüberlie⸗ genden Ufer hinauf, und verſuchten den Feind zu beſchäf⸗ tigen, bis die andern Schlachthaufen Zeit hätten, her⸗ überzukommen. Das Aufrührerheer griff ſie aber mit ſolcher Wuth an, daß der Sohn des Königs von Fez und mehrere der tapferſten Alcayden auf der Stelle er⸗ ſchlagen wurden, und eine große Menge in den Fluß zu⸗ rückgetrieben ward, der ſchon ganz voll von durchgehen⸗ den Truppen war..
Eine furchtbare Verwirrung entſtand, die Pferde zer⸗ traten die Fußgänger, der Feind drängte ſie mit ſchreck⸗ lichem Morden; die, welche dem Schwert entgingen, ka⸗ men im Strome um. Der Fluß ſtauchte ſich von den Leichen von Mann und Roß, und von dem zerſtreuten Gepäcke des Heers.
In dieſem Auftritt des ſchreckbaren Mordens ſiel Boab⸗ dil, mit Recht El Zogoybi oder der Unglückliche ge⸗ nannt;«ein Beiſpiel, ſagt der alte Chroniſt,«von der ſtrengen Laune des Geſchicks. Da er in der Vertheidi⸗


