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Geſcicte ſind vielleicht wenigen bekaunt, aber man hat ſie in den zur Beglaubigung unſerer Erzählung augeſtell⸗
ten Unterſuchungen als richtig beſunden. Das Thor fin⸗ det ſich an dem Fuße eines groß een Thurms, in einiger Entfernung von dem Haupttheil des Alhambra. Der Thurm wurde zur Zeit, als die Feſte von den Franzoſen geraͤumt ward, durch Pulver geſprengt und vernichtet. Große Trümmer liegen ringsum, halb von Reben und Feigenbäumen bedeckt. Ein armer Mann, Namens Mat⸗ teo imenes, der in einer der Höhlen unter den Trüm⸗
mern des Alhambra wohnt, wo ſeine Familie viele Ge⸗
ſchlechter hindurch gelebt hat, wieß den Thorweg, der noch von Steinen ausgefüllt war. Er erinnerte ſich, er habe ſeinen Vater und Großvater ſagen hören, er ſey immer vermauert geweſen, und durch ihn Boabdil gezd⸗ 3 gen, als er Granada übergab.
Den Weg des unglücklichen Fuͤrſten kann man von hieraus durch den Garten des Kloſters Los Martyres und einer Anhöhe hinab durch eine Straße von Zigeuner⸗ hoͤhlen und Schlünden an dem Thor Los Molinos vorbei, und ſo weiter nach der Klauſe des h. Sebaſtian verfol⸗ gen. Doch nur ein Alterthumsforſcher würde im Stande ſeyn, den Weg zu zeichnen, es ſey denn, daß man ſich der Unterſtützung des demüthigen, überſehenen Geſchichts⸗ ſchrecbers dieſes Ortes, des würdigen Mattev Pimenes zu erfreuen hätte.
Die Spaniſchen Könige ſchlugen in dem Audienzzim⸗ mer des Pallaſtes, der ſo lange der Sitz des Mauriſchen


