Jahrgang 
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Erſt ſpät im Monat Mai waren ſlie in hinlänglicher Menge beiſammen, um den beſchloſſenen Einbruch wagen zu können; da endlich zog ein ſtarkes Heer von dreizehn tauſend Pferden und vierzig tauſend Fußgängern fröhlich und mit kühnen Erwartungen über die Grenze.

Die Königin blieb in Jaen; bei ihr befanden ſich der Kronprinz und die Prinzeſſinnen, ihre Kinder, und in ihrem Gefolge waren der ehrwürdige Cardinal von Spa⸗ nien und jene hohen Prälaten, die von ihr bei allen Be⸗ rathungen in dieſem heiligen Krieg zugezogen wurden.

Der Plan des Königs Ferdinand ging dahin, die Stadt Baza, den Schlüſſel der den Mauren noch übri⸗ gen Beſitzungen zu belagern; wenn dieſe wichtige Feſte genommen war, mußte der Fall von Guadix und Al⸗ meria bald folgen, und dann hatte El Zagal's Macht ihr Ende erreicht. Bei ſeinem Vorrücken mußte der ka⸗ tholiſche König vorerſt ſich verſchiedner Burgen und Fe⸗ ſten in der Rähe von Baza verſichern, da dieſe ſonſt das Heer beunruhigen konnten.

Einige von dieſen leiſteten hartnäckigen Widerſtand, beſonders die Stadt Cuxar. Die Chriſten griffen die Wälle mit verſchiednen Maſchinen an, um ſie zu unter⸗ graben und niederzuwerfen. Der tapfre Alcayde Hubee Adalgar ſetzte Gewalt der Gewalt und Maſchinen den Maſchinen entgegen. Er bemannte ſeine Thürme mit ſei⸗ nen tapferſten Kriegern, welche eiſerne Schauer über den Feind ergoſſen; er band große Keſſel mit ſtarken Ketten zuſammen, und überſchüttete aus ihnen die hölzernen