Jahrgang 
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Verſteck hervor und eröffneten ein ſo furchtbares Feuer auf ihrer Seite und in ihrem Rücken, daß viele Chri⸗ ſten erſchlagen und die übrigen in wirre Flucht getrieben wurden. König Ferdinand kam gerade noch zur rechten Zeit, um die unheilvolle Lage ſeiner Streitkräfte mit an⸗ zuſehen, und gab der Vorhuth das Zeichen zum Rückzug.

Doch ließ El Zagal den Feind nicht unbeläſtigt ab⸗ ziehn. Friſche Schaaren vorführend, fiel er mit lautem, triumphirendem Geſchrei auf den Nachtrab der fliehenden Streitmacht, und trieb ſie mit furchtbarem Getöſe vor ſich her. Das alte Kriegsgeſchrei:«El Zagal! El Zagal!o ertönte wieder in den Reihen der Mauren, und ward mit Begeiſterung von den Wällen der Stadt aus beant⸗ wortet.

Die Chriſten befanden ſich für einige Zeit in der dro⸗ henden Gefahr einer vollſtändigen Niederlage; als glück⸗ licher Weiſe der Adelantado von Murcien ſich mit einem großen Haufen von Mann und Roß zwiſchen die Verfol⸗ ger und Verfolgten warf, den Rückzug dieſer deckte und ihnen Zeit verſchaffte, ſich zu ſammeln. Die Mauren wurden jetzt ihrerſeits ſo heftig angegriffen, daß ſie den ungleichen Kampf aufgaben, und ſich langſam in die Stadt zogen.

Viele tapfre Ritter wurden in dem Scharmützel er⸗ ſchlagen; unter ihnen Don Philipp von Arragonien, Or⸗ densmeiſter der Ritterſchaft von St. Georg von Monte⸗ ſor. Er war ein natürlicher Sohn von des Königs Halb⸗

bruder Don Carlos und ſein Tod wurde von Ferdinand