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in Triumphgeſchrei ausgebrochen. Doch wandelte ſich ihre Freude bald in Zweifel, als ſte in wiederholten An⸗ griffen ihre Truppen zurückgetrieben gewahrten. Sie konn⸗ ten von Zeit zu Zeit bemerken, wie ein ausgezeichneter Krieger zu Boden geſchlagen ward und andre blutend in die Stadt zurückgebracht wurden.
Als zuletzt das heilige Banuer fiel, und die geſchla⸗ genen Truppen fliehend auf die Thore zukamen, verfolgt und gedrängt vom Feind, da ergriff Entſetzen und Ver⸗ zweiflung den Volkshaufen.
Hamet El Zegri wurde bei ſeinem Einzug mit lauten Klagen begrüßt. Mütter, deren Söhne erſchlagen wor⸗ den, ſandten ihm Verwünſchungen nach, als er vorüber⸗ ging. Einige warfen in der Angſt ihrer Herzen ihre hun⸗ gernden Kinder vor ihn hin, und riefen:«Zertritt ſie mit den Hufen deines Roſſes, denn wir haben keine Speiſe ihnen zu geben, und können ihr Geſchrei nicht ertragen!“ Alle häuften Flüche auf ſein Haupt, weil er die Urſache geweſen von den Leiden Malaga's.
Auch der kriegeriſche Theil der Bürger, und viele Soldaten, welche mit ihren Weibern und Kindern von den Bergfeſten eine Zuflucht in Malaga gefunden, verei⸗ nigten ſich jetzt mit dem ſchreienden Volke, denn ihr Herz war gebrochen von den Leiden ihrer Familien.
Hamet El Zegri fand es unmöglich, dieſem Andrang von Klagen, Verwünſchungen und Vorwürfen zu wider⸗ ſtehen. Sein kriegeriſches Uebergewicht war zu Ende, die


