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Hamet El Zegri wüthete vor den Schanzen hin, eine Oeffnung zum Angriff ſuchend. Er knirſchte vor Wuth mit den Zähnen, als er ſo viele ſeiner erleſenſten Ritter um ſich erſchlagen ſah. Es ſchien ſein Leben durch Zau⸗ ber geſichert, denn obgleich er ſich beſtändig in dem hei⸗ ßeſten Gefecht, in Schauern von Geſchoſſen herumgetrie⸗ ben hatte, war er bis jetzt unverletzt geblieben. Blind der Verheißung des Siegs vertrauend, fuhr er fort, ſeine ergebenen Truppen in den Kampf zu drängen.
Auch der Derwiſch rann gleich einem Raſenden durch die Reihen, ſein weißes Banner ſchwenkend und die Mau⸗ ren mehr durch Geheul als Zuruf antreibend. Mitten in ſeiner Wuth traf ihn ein Stein aus einer Wurfmaſchine an das Haupt und verſchüttete ſein wirres, zerrüttetes Gehirn.
Als die Mauren ihren Propheten erſchlagen ſahen, als ſein Banner in Staub vor ihnen lag, da überfiel ſie Ver⸗ zweiflung; ſie flohen in Verwirrung auf die Stadt zu. Hamet El Zegri machte einige Verſuche ſie zu ſammeln, aber auch er war beſtürzt über des Derwiſches Fall.
Er deckte die Flucht ſeiner gebrochenen Streitmacht, wandte ſich wiederholt gegen ſeine Verfolger und zog ſich langſam in die Stadt zurück.
Malaga's Einwohner hatten mit zitternder Angſt von ihren Wällen das Ganze dieſes unſeligen Kampfs mit an⸗ geſehen. Bei'm erſten Einbruch, als ſie die Wachen des Lagers in die Flucht geſchlagen ſahen, hatten ſie ausge⸗ rufen: Allah hat uns den Sieg gegeben!“ und waren


