Jahrgang 
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unblutigen und doch ſo reizenden Triumphen eines ge⸗ winnvollen Handels. Auch bei ihm war der Gedanke ei⸗ ner geheimen Unterredung, eines Handels mit den Caſti⸗ liſchen Königen für die Erlöſung ſeiner Vaterſtadt ſeinen gewohnten Verhältniſſen angemeſſener, als dieſer gewalt⸗ ſame Aufruf zu den Waffen; denn wenn er auch für ei⸗ nige Zeit den Krieger angezogen, hatte er doch nicht den Kaufmann vergeſſen.

Ali Dordur ſprach nun hiervon mit den Bürgerſolda⸗ ten unter ſeinem Oberbefehl, und ſie traten alsbald ſeiner Meinung bei. Sie beredeten ſich, und ſetzten den Caſti⸗ liſchen Königen Vorſchläge auf, worin ſie ſich erboten, das Heer in den ihrer Obhuth anvertrauten Theil der Stadt einzulaſſen, wenn ſie die Verſicherung erhielten, daß das Leben und Eigenthum der Einwohner geſchützt werden würde.

Sie übergaben dieß Schreiben einem verläſſigen Bo⸗ ten, es in's chriſtliche Lager zu bringen, nachdem ſie vor⸗ her noch die Stunde und Stelle ſeiner Rückkehr beſtimmt hatten, damit ſie vorbereitet wären, ihn unbemerkt ein⸗ zulaſſen.

Der Maure kam ſicher in's Lager und ward von den Königen vorgelaſſen. Dieſe, in dem Wunſch, die Stadt ohne weitere Verſchwendung von Menſchenleben und Geld zu gewinnen, gaben ſchriftlich das Verſprechen, die Be⸗ dingungen zu gewähren; und der Maure machte ſich voll Freude auf den Rückweg.

Als er ſich den Wällen näherte, wo Ali Dordux und