Jahrgang 
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offen von Uebergabe zu ſprechen, oder auch nur ſeine Be⸗ trübniß zu äußern, aus Furcht, die Wuth ihrer wilden Vertheidiger zu erregen.

Sie umringten ihren bürgerlichen Vorkämpfer, Ali Dordur, den großen und reichen Kaufmann, der Schild und Harniſch umgeſchnallt und den Speer zur Verthei⸗ digung ſeiner Vaterſtadt in die Hand genommen hatte. Mit einer ſtarken Streitmacht, die aus den beherzteren Bürgern beſtand, war ihm die Vertheidigung eines der Thore nebſt einem beträchtlichen Theil der Wälle aufge⸗ tragen worden.

Sie nahmen Ali Dordux bei Seite, und ſchütteten insgeheim ihren Jammer bei ihm aus. Warum„» ſag⸗ ten ſie,«ſollten wir zugeben, daß unſre Vaterſtadt zum bloßen Bollwerk und Fechtplatz für fremde Horden und verzweifelnde Menſchen gemacht wird? Sie haben für keine Familie zu ſorgen, kein Eigenthum zu verlieren; ſie fühlen keine Liebe zu dem Boden, keine Werthſchäz⸗ zung ihres Lebens. Sie fechten, ihren Durſt nach Blut zu ſtillen, oder ihr Verlangen nach Rache zu befriedigen, und werden fortfechten, bis Malaga zu Trümmer und ſeine Bewohner zu Sklaven gemacht ſind. Laßt uns für uns ſelbſt denken und handeln, für unſre Weiber und Kin⸗ der ſorgen! Laßt uns beſondre Bedingungen mit den Chriſten eingehen, bevor es zu ſpät iſt, und uns ſelbſt vor der Vernichtung bewahren!“

Ali Dordux fühlte wie ſeine Mitbürger. Auch ihn verlangte es nach der ſüßen Ruhe des Friedens und den