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Die Schlacht dauerte eine Stunde; die Höhe war mit Todten und Verwundeten bedeckt, und das Blut floß in Strömen den Felſen hinab. Endlich als Abra⸗ ham Zenete durch einen Lanzenſtoß der Schlacht entzo⸗ gen worden, wichen die Mauren und zogen ſich in die Burg zurück. 8
Von ihren Schanzen und Thürmen, die den Breſchen nahe lagen, eröffneten ſie nun ein heftiges Feuer, ſo daß ſie ihre Armbrüſte und Muſketen gerade in die Vorhuth
des Lagers abſchoſſen. Der Marquis ward beſonders zum Ziel genommen, die Pfeile ſielen dick um ihn und einer ging durch ſeinen Schild und traf ſeinen Harniſch, aber ohne ihn zu verletzen.
Jedermann ſah jetzt das Gefährliche und Unnütze einer ſolchen Annäherung des Lagers an die Burg, und die, welche es gerathen, drangen jetzt am meiſten darauf, man ſolle wieder zurückgehen. So brachte man denn das Lager an ſeine urſprüngliche Stelle, aus welcher es der Marquis nur mit großem Widerſtreben vorgerückt hatte. Nur ſeine Tapferkeit und Hülfe zur rechten Zeit hatte
verhindert, daß der Angriff mit einer gänzlichen Nieder⸗ lage jener ganzen Heersabtheilung endete.
Viele ausgezeichnete Ritter ſielen in dieſem Kampf; aber der Verluſt keines ward tiefer gefühlt als der Or⸗ tega's de Prado, des Hauptmanns der Eſcaladoren. Er war einer der tapferſten Männer in Erſteigung der Wälle, er war derſelbe, welcher den erſten erfolgreichen Streich in dieſem Krieg angegeben, nämlich die Stürmung Alha⸗


