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ihrem Murren geweſen, jetzt plötzlich ſtumm wurden, und in Vertheidigung der Stadt die größte Anſtrengung und Thätigkeit bewieſen.
Als der Bote in's Lager zurückkam, und von dem verächtlichen Empfang der königlichen Geſandtſchaft Nach⸗ richt gab, ward König Ferdinand ſehr unwillig. Da er fand, daß die Einſtellung des Feuers bei der Königin An⸗ kunft den Feind in dem Glauben beſtärkt hatte, es ſey Mangel an Pulver im Lager, befahl er ein allgemeines Feuern aus allen Geſchützreihen.
Dieſer plötzliche Ausbruch des Kriegs auf jeder Seire überzeugte bald die Mauren von ihrem Irrthum, und machte die Noth und Verwirrung der Bürger vollkom⸗ men, welche nicht mehr wußten, was ſie am meiſten zu fürchten hatten, ihre Feinde oder ihre Vertheidiger, die Chriſten oder die Gomeren.
An jenem Abend beſuchten die Könige die Lagerung des Marquis von Cadir, die eine weite Ausſicht über ei⸗ nen großen Theil von Stadt und Lager darbot. Das Helt des Marquis war von großer Ausdehnung, mit Vor⸗ hängen von reichem Brocad und franzöſiſchem Tuch von den ſeltenſten Geweben verſehen. Es war in Morgenlän⸗ diſchem Geſchmack, und wie es ſo mit den gleichfalls ſehr prächtig ausgeſchmückten Zelten andrer Ritter, die um es herumſtanden, auf der Höhe prangte, machte es einen freundlichen, ſeidnen Abſtich mit den gegenüberliegenden Thürmen von Gibralfaro. 8
In dieſem Zelt wurde den Königen ein herrliches Mahl


