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Der Reſt des Streifzugs, welcher von dem kühnen El Zagal überfallen und gemordet worden war, als die⸗ ſer ſeinen Zug nach Granada unternahm, um die Krone zu empfangen, war in Verwirrung und Schrecken in die Feſte zurückgekehrt. Sie konnten nur von ihrem eignen Unglück Kunde geben, daß ſie genöthigt worden, ihre ge⸗ raubten Heerden fahren zu laſſen, und von überlegner Macht verfolgt, in der Flucht ihr Heil zu verſuchen. Von der Hauvtmacht ihres Zugs, von den tapfren Calatraven⸗ Rittern, die ſie im Thal zurückgelaſſen, wußten ſie nichts.
In wenigen Tagen klärte ſich das Dunkel auf, man hörte, wie ihre Roſſe im Triumph nach Granada einge⸗ bracht worden, und die blutigen Häupter der Ritter an den Sattelknöpfen der Krieger El Zagal's herabgehan⸗ gen. Ihre Ordensbrüder, welche einen Theil der Be⸗ ſatzung bildeten, wurden von Entſetzen übermannt, als ſie dieſe troſtloſe Nachricht vernahmen, und durſteten nach Rache fuͤr ihren Tod.
Ihre Anzahl war jedoch durch dieſen Verluſt zu ſehr verringert, um in's Feld zu rücken; denn die Vega war voll von El Zagal's Streitmacht. Sie konnten ſelbſt nicht wagen, nach Vorräthen herumzuſtreifen, und da die Niederlage des Grafen de Cabra ihre gewöhnlichen Zufuhren unterbrochen hatte, kamen ſie in ſolche Noth, daß ſie mehrere ihrer Roſſe des Fleiſches wegen tödten mußten.
Don Gutiere de Padilla, Schlüſſelbewahrer von Ca⸗ latrava, der Befehlshaber der Feſte, brütete eines Tags


