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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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Der Burgundiſche Poſtillon. 61

oͤffnet ſich die Thuͤr des Gaſthauſes und der Poſthalter Chaillou, in einem Geſpraͤche mit dem Grafen Clarendon begriffen, tritt in den Hof.

— Noch einmal, Herr Graf, ſpricht der Poſthalter, Deniſe hat zu entſcheiden!

Als Deniſe ihren Vater und den Englaͤnder kommen ſieht, erhebt ſie ſich raſch, trocknet ihre Thraͤnen und tritt ſo ruhig, als es ihr moͤglich iſt, den beiden Maͤnnern ent⸗ gegen.

— Mamſell Deniſe, redet ſie der Englaͤnder an, woll⸗ ten Sie die Guͤte haben und mir Ihren Entſchluß mit⸗ theilen.

Einen Augenblick ſchweigt Deniſe, dann wirft ſie einen bedeutungsvollen Blick auf Jean⸗Marie, der ſich ſtellt, als ob er die Gegenwart der beiden Maͤnner und Deniſe nicht bemerkte, und ſpricht mit lauter, feſter Stimme:

— Herr Graf, ich fuͤhle mich durch Ihren Antrag hochgeehrt, und da mein Vater mich zur Herrin meines Willens gemacht, ſo erklaͤre ich hiermit, daß ich Ihren An⸗ trag annehme.

— Wie? ruft erſtaunt der alte Poſthalter, was muß ich hoͤren!

Entzuckt ergreift der Graf des ſchoͤnen Madchens Hand,