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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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18 Der Burgundiſche Poſtillon.

obgleich ſie ziemlich laut geſprochen wurden, und verſucht das zuerſt begonnene Geſpraͤch fortzuſetzen.

Wie, vier Meilen haben Sie zu Fuß zuruͤckgelegt, und Ihr Arm iſt kaum geheilt?

O yes, er iſt geheilt, ſpricht der Englaͤnder und reißt die ſchwarze Binde ab, in welcher ſein Arm ruht. Er iſt ganz geheilt, und das hat Ihre zaͤrtliche Sorgfalt be⸗ wirkt. Oh, liebenswuͤrdiges Maͤdchen, nie werde ich ver⸗ geſſen, was ich Ihnen zu danken habe.

Aber, Herr Graf, mir haben Sie durchaus nichts zu danken. Iſt es nicht meine Pflicht, fuͤr die Reiſenden Sorge zu tragen?

Des Poſtillons Augen blitzen bei dieſen Worten; un⸗ willig wendet er ſich ab, und es iſt deutlich zu erkennen, daß ihm die Beſchaͤftigung ſeiner Braut, fuͤr Reiſende zu ſorgen, nicht angenehm iſt.

O ves, Mamſoll, faͤhrt der Engländer fort,es iſt Ihre Pflicht; aber alle jungen Mädchen in den Hotels koͤnnen nicht ſo ſchon ihre Pflichten gegen die Reiſenden er⸗ fuͤllen als Sie. Ich bin viel gereiſt, habe viel geſehen in der Welt ich weiß ſehr wohl zu unterſcheiden, ob ein junges Maͤdchen nur fuͤr Geld d ihre Pflicht erfullt oder ob ſie ihren eignen Gefuͤhlen folgt und Sie folgen Ihren eignen Gefuhlen, ſchone Mademoiſelle Deniſe!